Ausstellung zum Realisierungswettbewerb "Zukunftsquartier Piek 17" – Die große, noch freie Entwicklungsfläche in der Überseestadt
Das Ergebnis des im Jahr 2024 durchgeführten städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung der westlichen Überseestadt an der Hafenkante hin zu einem innovativen, lebendigen und klimagerechten Quartier und Neuen Ort der Produktiven Stadt.
Das "Zukunftsquartier Piek 17" umfasst eine rund 16 Hektar große Fläche zwischen der Herzogin-Cecilie-Allee, der Eduard-Suling-Straße, dem Überseepark und dem öffentlichen Freiraum Waller Sand. Dem Wettbewerb, der durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ausgelobt wurde, ging ein öffentliches Beteiligungsverfahren voraus. Mit dem Ergebnis des Wettbewerbs ist nun die Basis für die Rahmenplanung und eine anschließende Bebauungsplanung für die letzte große, noch freie Entwicklungsfläche in der Überseestadt geschaffen worden.
Der städtebaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb zum Wirtschaftsstandort "Zukunftsquartier Piek 17" in der Bremer Überseestadt ist entschieden:
Die Teleinternetcafé Architektur und Urbanismus GmbH aus Berlin hat gemeinsam mit Treibhaus Landschaftsarchitekten aus Hamburg den ersten Preis für den Entwurf zur Transformation eines ehemaligen Hafengebiets in einen zukunftsweisenden Wirtschaftsstandort mit großzügigem Hafenpark erhalten. Beide Büros wurden nun für die Rahmenplanung beauftragt.
Das ehemalige, zu Beginn der Entwicklung der Überseestadt verfüllte Hafenbecken des Überseehafens wird als Grünes Hafenbecken in den Hafenpark eingebunden. Das städtebauliche Konzept ist auf die Entwicklung einer zukunftsfähigen gewerblichen Nutzung ausgelegt, die sowohl auf das bereits realisierte Wohnquartier im Süden, aber insbesondere auch auf den weiterhin industriell und gewerblich genutzten Holz- und Fabrikenhafen im Norden Bezug nimmt. Besondere Vorschläge sind in Bezug auf einen großen bestehenden Schuppen entwickelt worden.
Die interdisziplinär zusammengesetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Stefan Rettich (Universität Kassel) lobt die ausgewogene Planung mit kluger Vernetzung, flexiblen Entwicklungsmöglichkeiten und innovativen Freiräumen. Besonders überzeugen das durchdachte Nachhaltigkeitskonzept sowie der realistische Umsetzungsplan.
Alle weiteren prämierten und eingereichten Entwürfe werden ebenfalls ausgestellt und zeigen interessante Beiträge zur Wettbewerbsaufgabe.
Der Eintritt ist frei.